Sonntag, 21. September 2014

SI, GC, ZS: Keine Trades!

Ich will mich zur Abwechslung mal fürs Nichttraden belohnen! Gerade in der aktuellen Phase eines mittleren Drawdowns der scheinbar gerade zu Ende geht merke ich schon wie ich den Impuls verspüre in den einen oder anderen Markt reinzuspringen. Das hätte ich früher bestimmt auch getan und es hat mich immer wieder Geld gekostet. Anscheinend sind short options besonders anfällig für schnelle Rücksetzer was auch logisch ist! Ein gutes Beispiel ist der Trade im Crude Oil. Der einzige Grund warum ich noch in dem Trade bleiben konnte, war die Tatsache dass der Preis zumindest einwenig überkauft war. Dadurch wurde der Stop beim weiteren Anstieg nicht erreicht und eine Adjustierung war gerade noch nicht notwendig. Hinter meiner Ungeduld steht vermutlich auch die Angst dass es nicht schnell genug geht und paradoxerweise kann genau dies dazu führen dass es sehr langsam geht. Deswegen sehe ich einigen Märkten zu, in dem Wissen dass es ständig irgendwo Gelegenheiten gibt. Der Satz an mich lautet: "Hast du gut gemacht!".




Donnerstag, 18. September 2014

GMCR: Synthetic Collar Jan16 115ITM call/ short Oct 140 call / long Oct 130 put [closed]

Mal was anderes. Da ich wirklich gerne GMCR wieder traden würde und das Papier recht teuer ist entscheide ich mich für eine "Zurücklehnen-Strategie". Das P&L Diagramm sieht lustig aus, besser wäre natürlich direkt die Aktie wofür aktuell meine Margin nicht ausreicht bzw. mir die Last zu groß wird. Ich begnüge mich dafür mit einem kleineren Profit.


Update 25.09.2014: Der Trade wird heute mit ca. 200USD Verlust beendet. Der put hat seine Funktion voll erfüllt, ein Ausharren wäre nun völlig sinnlos. Die Idee ist nicht aufgegangen bzw ist das Marktumfeld derzeit bearish. Einen so kleinen Verlust kann ich relativ emotionslos wegstecken, wobei ich merke dass die aktuelle Verlustserie einwenig nagt. Allerdings kann ich mir nichts vorwerfen, ich bin froh dass ich mich für eine so risikoarme Variante entschieden habe.



Mittwoch, 17. September 2014

YHOO: 42er covered call ITM [closed]

Habe mich für einen 42er ITM covered call entschieden obwohl der Wert nicht in der IBD50 Liste notiert. Auch der ADX zeigt eine Überhitzung an. Dafür gibt es einige gute Gründe pro: Eine hervorragende Volatilität, eine Prämie mit fast 4% Potential auf das eingesetzte Kapital und eine RLZ von nur 9 Tagen! Der Call bietet einige Prozente an Schutz, die Optionen sind wahnsinnig liquide und die Aktie befindet sich auf einem 8-Jahreshoch! Vielmehr muss ich eingentlich nichtmehr wissen :-)

Update 20.9.2014: Der short call wurde gestern nach unten gerollt auf 39er ITM, nurmehr 1 Woche RLZ. Der Trade ist noch vollkommen intakt und hat erneut viel Absicherung nach unten. Bei Bedarf wird einfach wieder nach oben gerollt.





Update 22.09.2014: Heute wird der Notfall-SL getriggert bei ca $39.50 und der ITM call mit Gewinn zurückgekauft. Für mich sensationell dass ich nach so heftigen Bewegungen völlig entspannt mit insgesamt etwa 65 USD Verlust rausgehen kann. Eigentlich bestätigt mich dies nur dass es richtig war die Gelegenheit zu nutzen, ich habe weder ein Gefühl der Reue oder Enttäuschung. 


D6Z14: 0.94er/0.96er bear call Spread im CAD [closed]

Schönes Setup im CAD für einen Spread. Es besteht lediglich ein kleines Clusterrisiko mit dem Spread im GBP. Ich habe aber wenig bedenken, da sich die Währungen in letzter Zeit nicht völlig ident verhalten haben. Prämie waren 190USD pro Spread mit 79 Tagen RLZ. Die Short-Option befindet sich ideal über dem letzten Hoch.







Update 2.10.2014: Das Exit ist erreicht, der Gewinn ist 126 pro Spread. Ich bin einen tick früher rausgegangen, da ich heute schönen Entrys zusehen musste. Eine Order für den AUD liegt, es ist nicht Gier, sondern ich will mich an mein Entry halten dass nicht gerade täglich vorhanden ist. Nach der Verlustserie fördert bereits der eine Gewinner einiges an Selbstvertrauen, auch die übrigen Trades laufen ganz gut.

Freitag, 12. September 2014

CLF15: Bear Call spread 99/103er [closed]

Gelegenheiten sollte man nutzen, wie in diesem Falle die zweite am heutigen Tag. Einiges spricht für diesen Trade. Das setup ist eigentlich alles andere als perfekt, anderseits ist es auch nicht schlecht und entspricht gerade noch meinen Regeln (u.a. Williams%R bei 50%). Dafür spricht sonst vieles für den Trade: Abwärtstrend, Seasonals mit Top Ende September, vernünftige Volatilität sowie nach meiner internen Auswertung auch ein positiver Bias für den Verlauf von Calls. Auch das P&L Diagramm ist gerade noch okay mit einem Verhältnis mit knapp über 1:10. Ja, vielleicht spielt hier auch große Zuversicht von mir eine Rolle, aber letztlich entspricht der Trade dem Regelwerk und es gibt auch keinen rationalen Grund Angst zu haben. PS.: Mit einer Spur weniger Gier und einer Spur mehr Geduld wären beim Eröffnen noch 20-30 USD mehr drinnen gewesen!



Update 30.9.2014: Eine klassische und wichtige Situation tut sich auf. Denn es bleibt bei einer Korrektur, und auch könnte es nach oben gehen. Die Position ist bald an der 50% Marke weshalb eine Gegenposition angesagt wäre, denn die Idee ist für mich noch intakt. Ich merke aber dass ich eigentlich keine Gegenposition eröffnen möchte, denn meine Überzeugung für einen Abwärtstrend ist stark. Ausserdem möchte ich einen Rücksetzer dazu haben. Und dies sind in der Tat keine Gründe gegen die Systematik zu verstossen. Einzig die Saisonalität würde ein Abwarten unterstützen, letztlich wäre es wohl vor allem Angst für einem schnellen Verlust, sollte ich keine Gegenposition aufbauen. Und von der Angst darf man sich hier nicht leiten lassen. Es ist ein echter Grenzgang, weshalb ich heute in den späteren Handelsstunden die Gegenposition eröffnen werde sollte kein Verkaufdruck aufkommen.

Update 1.10.2014: Nach diesem Selloff gestern ist für mich klar dass die Chance einer weiteren Korrektur schwindet und der Spread welcher nun im Plus ist einfach weiterläuft. Gut dass ich nicht ungeduldig wurde, ausserdem hat der Preis kein zweites mal über dem Bollinger Band geschlossen. Überhaupt beginnen nun einige Positionen anzulaufen und der Drawdown scheint überwunden.

Update 16.10.2014: Habe den Eintrag übersehen, der Trade wurde natürlich mit Gewinn beendet am 14.10.2014.

B6Z14: Bear Call Spread 1.67/1.69 [closed]

Selten habe ich so lange herumüberlegt ob ich einen Trade aufsetzen möchte. Das Setup ist beinahe idealtypisch für mich und dennoch keimten aufeinmal Zweifel und Ängste auf.. im Sinne "was wäre wenn"...Okay, ganz ignorieren muss ich die Nachrichten ja nicht, vielleicht sind Zweifel manchmal auch Hinweise. Nächste Woche findet in Schottland immerhin eine Abstimmung über die Unabhängigkeit statt und da muss man einfach mit Volatilität und auch im Vorfeld mit Nervosität rechnen. Ich habe mich für einen Kompromiss entschieden mit dem ich mich sehr wohl fühle, und zwar verkaufe ich nur eine Option statt zwei. Dadurch kann ich auch noch unglaublich bizarren Marktbewegungen Rechnung tragen die mich zwar Geld kosten würden, jedoch wäre noch alles im Rahmen des Moneymanagement. Ich kann mir auch gut vorstellen dass nach der Abstimmung die Vola stark zurückgeht. Mal sehen ob ich einen Fill bekomme, wünschenswert sind an die 200USD. (update: Fill kam mit ca. 190 USD).




Update 18.09.2014: Die Position wird mit -108USD geschlossen, also leicht über der 50% Marke. Der Cable sprintet so langsam nach oben, das Delta schwillt an auf 0.25.. Ja, ich könnte zusehen und mich überraschen lassen, aber ich habe kein gutes Gefühl mehr, der Trade beschäftigt mich gedanklich schon viel zu viel. Und wie es Jens Rabe mal gesagt hat- der einzelne Trade ist nicht wichtig! Closed.

Donnerstag, 11. September 2014

SLCA: Synth CC [closed]

Gestern wird eine Position eröffnet und zwar auf SLCA bestehend aus einem long ITM 50er call Dez und einem ATM short call 70er mit Verfall in 9 Tagen. Strikes und Liquidität könnten besser sein, sind aber okay. Gut daran ist dass die verkaufte Option fast 2% bezogen auf das underlying einbringt und daher auch etwas Schutz bietet. Auch der Chart erfüllt alle meine Kriterien. Kurz war ich mir unsicher ob mir der long call zu teuer ist. Klar, ein worst-case kann immer passieren, in Wahrheit aber auch direkt bei Aktien wegen des Gap Risikos. Benkaliffa schreibt hierzu, dass in solchen Szenarien die Option gar nicht so schlecht ist, denn die Rate mit der sich das Delta verringert nimmt ab, bei der Aktie habe ich aber immer Delta 1. Insgesamt fühle ich mich wohl mit dem Trade.

Update 15.09.2014: Der Trade ist noch okay, der call wird jedoch runter und nach hinten in den Oktober gerollt auf ITM 55er.









Update 23.09.2014: Der Abverkauf kennt kein Halten mehr weshalb der Trade ohne viel Drama beendet wird. Gesamtverlust -255USD. Beim Blick auf den Chart könnte man theoretisch noch abwarten, was ich einfach aus Risikogesichtspunkten nicht möchte.

Mittwoch, 10. September 2014

A6Z14: Volafeinde [closed]

Drawdowns sind nicht vermeidbar und nun scheint es soweit zu sein. Beinahe klassisch wenn bei mir das Gefühl aufkeimt, der Markt hat es auf mich abgesehen. Denn zeitgleich kam es zu Volaspikes im Aussidollar und im EWZ. Im Aussi konnte ich gestern noch gegen den bull put spread einen call spread dagegen setzen. Leider erinnert mich die Situation an den YEN, wo die Adjustierung ohne Wirkung bleibt da gleichzeitig die Vola explodiert. Der 89er put hat ein Delta von ca. -0.26 und der 87er ein Delta von -0.14. Leider ist der Gesamtspread an der 100% Marke. Da aber die Oberseite dagegen hält kann ich den heutigen Tag noch zusehen und hoffen dass sich die Lage kurz beruhigt. Dies nicht, um dem Loss zu entkommen, sondern den Verlust abzuschwächen. Allerdings könnte es weiter nach Süden gehen und die Vola weiter anziehen und dann würde sich der Verlust definitiv über die 2% vergrössern. Eine echte Zwickmühle. Ich tendiere dazu, heute die Unterseite mit idealerweise -100% glattzustellen und die Oberseite laufen zu lassen. Besser unter Kontrolle aber sehr ähnlich ist die Situation im EWZ wo Calls dagegengeschrieben wurden. Die Idee ist allerings hierbei noch intakt im Gegensatz zum Aussi.




Zwischenupdate: Nur 1 Stunden nach diesem Eintrag geht es weiter nach Süden. Nun gibt es nichts mehr zu überlegen, die Unterseite wird mit -508USD geschlossen, die short Option hat nun ein Delta von über -0.3! Ich bin echt erleichtert, als Trost gibt es hohe Liquidität, und die Oberseite beginnt nun Geld zu verdienen. Dadurch wird es sehr wahrscheinlich dass ich den Loss auf mindestens die Hälfte drücken kann. Man sieht aber wieder mal wie nahe man am Marktgeschehen sein muss in low-vola Märkten, denn wenn sie dann anzieht, geht es Schlag auf Schlag wie eben.

Update 17.9.2014: Die Oberseite kann heute mit 249 USD Gewinn geschlossen werden und somit der Verlust um sagenhafte 50% reduziert werden. Ich betrachte den Trade insgesamt trotz Verlust daher als guten Trade.

Montag, 8. September 2014

EWZ: short put [closed] / AKRX: Covered Call [closed]


Noch vor dem Wochenende habe ich 42er puts auf den EWZ verkauft mit 130 Tagen Restlaufzeit. Der Trade fühlt sich extrem entspannt an, da man den riesigen Abstand zum Strike sieht und zugleich ein Gap kaum zu erwarten ist da es sich um einen ETF auf den brasilianischen Aktienindex handelt. Vola ist auch akzeptabel und die Optionen superliquide! Es gab 56USD Prämie pro Option. Es folgt noch ein klassischer 40er Covered Call mit 39 Tagen RLZ, bei dem einfach das Setup passt. Sympathisch ist mir vor allem das überschaubare Risiko da es zwar immer ein Gap-Risiko gibt, dafür den SL sinnvoll gesetzt werden kann unter dem untersten MA.

Update 8.9.2014: AKRX gibt deutlich nach heute, weshalb auf einen 35er call ITM gerollt, und der 40er mit kleinem Gewinn geschlossen wird.
Update 9.9.2014: So ist das im Trading, heute ist Tag der Adjustierung. Nun geht es in erster Linie darum, gegenzusteueren, und zwar heute beim EWZ. Die Idee bleibt für mich intakt weshalb ich 60er short calls dagegenschreibe da die Position bei -50% ist. Irgendwie nervig, aber vermutlich eher deshalb weil auch genau heute mein put spread im AUD sehr unter Druck kommt. Die Positionen die gut (an-)laufen, kann ich an solchen Tagen nur schwer wahrnehmen, wie u.a im NG.
Update 12.09.2014: Nachdem der Index heute ein Gap nach unten macht (was mich für einen Index -wennauch ETF- doch wundert, aber man lernt nie aus) muss die Unterseite leider bei über 100% geschlossen werden. Die Calls sind nun meilenweit entfernt und bleiben bestehen. Das Delta der puts war bei -0.20, Moneymanagement ist trotz Verlust im grünen Bereich.
Update 23.9.2014: AKRX wird heute beendet. Die Aktie hat sich von Anfang an negativ entwickelt weshalb ich den Verlust von 132 USD als sehr moderat empfinde. Ich werde die Aktie eher nichtmehr traden da die Strikes in den Optionen sehr weit sind.
Update 29.9.2014: Die Calls werden mit 150USD Gewinn zurückgekauft womit der Gesamtverlust stark reduziert werden kann auf etwa -200USD.

Dienstag, 2. September 2014

NGZ14: Bull Put Spread 3.5/3.75er [closed]

Unsicher bin ich mir schon an so einem heftigen Abwärtstag, aber Chancen muss man nutzen. Und wie das P/L-Diagramm zeigt, ist die Position gut kontrollierbar bei einer weiteren Abwärtsbewegung. Ein nachhaltiger Bruch der 4.0er Marke würde natürlich die Idee infrage stellen, eine Schwelle die im langfristigen Bild Support geboten hat. Dafür gab es gute Prämie von 300USD.







Update 8.9.2014: Aktuell ist der Trade in einer sehr interessanten Situation, vor allem wenn ich in mich kehre tauchen viele Gedanken auf. Bald ist eine Woche um, und der Trade hat sich leicht negativ entwickelt. Der Preis hat auf wochen- und tagesbasis auf Verkauf gedreht. Auch war und ist ja die 4er Marke ein wichtiges Niveau das leicht unterschritten wurde. So, was nun? Ich könnte einfach mit einem hauchdünnen Minus rausgehen. Dagegen sprechen evtl. zwei Überlegungen- zum einen dass der Preis sehr dosiert und in kleinen Schritten abverkauft wurde und nicht panisch weiter nach unten rutschte. Und zum anderen kam es sogar zu einem leichten Absinken der impliziten Vola was nach meiner Erfahrung eher gegen einen "Stau" spricht, der sich bald entlädt. Und zu guter letzt bin ich noch deutlich von der 50% Marke meines max. akzeptieren Verlustes entfernt, also der Trade hat noch viel Luft. Es geht mir auch nicht darum, ja kein Geld zu verlieren da ich ja das Risiko schon beim Aufsetzen des Trades akzeptiert habe. Wenn ich auf den Wochenchart sehe, spricht einiges für eine Bodenbildung, mir fällt ein hohes Volumen in den letzten Wochen auf, was ja angeblich für Unterstützung sprechen soll. All die Überlegungen sollen mir aber nicht dazu dienen den Trade schönzureden um ja nicht einen Verlust zu akzeptieren. Fakt ist, der Trade beschäftigt mich gedanklich (ausser jetzt gerade ;-) nicht wirklich, macht mich nullkommajosef nervös und ich kann daher einfach zusehen wohin sich das Ganze entwickelt. Auf der Oberseite würde sich definitiv ein Spread anbieten, aber warum eigentlich sollte ich das tun? Aus Angst, dass es schnell nach Süden gehen könnte? Angst war ja noch nie ein guter Ratgeber, und eigentlich will ich dafür einen Rücksetzer im Preis haben, dann gerne! Die Position will ich nur dann im Sinne einer Adjustierung erweitern wenn die Idee intakt bleibt und gleichzeitig der Druck auf selbige grösser wird.
Update 12.09.2014: Nachdem der Preis herumdümpelt und die Position relativ unverändert plusminus Null ist, wird ein 4.75er/5er Spread dagegengesetzt. Welche Überlegung stand dahinter? Einerseits kippt die Idee einer zügigen Erholung des Preises, andererseits deutet auch nicht viel auf einen weiteren Selloff hin. Allerdings steht das Trendmodell klar auf short. Das Auszahlungsprofil der Oberseite ist unterdurchschnittlich, dennoch wollte ich nicht näher an den Preis gehen. Der ganze Iron Condor wäre dann asymmetrisch und der Trade hätte den Aspekt dass ich "ja was rausholen muss" und dazu etwas mehr Risiko eingehe. Nun bleibe ich in Warteposition, und sollte der Preis nach unten durchbrechen kann ich in aller Ruhe das ganze Ding glattstellen.

Update 16.10.2014: Der Trade ist schon ziemlich crazy. Preis geht zur Seite und Vola steigt weiter. Da die Idee weiterhin intakt ist aber die Tests auf der Unterseite nicht aufhören wurde ein zweiter bear call spread nachgesetzt. Dies geht nur wegen den gestiegenen Prämien, das PL-Diagramm gefällt mir nun sehr gut (Optionvue sei Dank). Ich habe eigentlich keine Angst auf der Unterseite, nach oben auch nicht. Wichtig ist nur, wenn der Trade nun schnell ins Minus läuft, rasch beenden, es hilft nichts, auch wenn es bitter wäre irgendwie. Die RLZ ist nun sehr kurz, ich bin gespannt wer gewinnt- der Zeitwert arbeitet immer stärker für mich.

Update 17.10.2014: Die Unterseite wird mit kleinem Minus von ca 80USD geschlossen. "Worauf will ich warten" dachte ich mir, da gibt es kein schönreden, der Druck liegt auf der Unterseite. Ich habe aber gemerkt, wie schwer ich mir getan hebe, die Unterseite zu schliessen. Naja, nach 2 Monaten verliebt man sich langsam wie es scheint :-) Aber ich will keinen Spread halten mit 38 Tagen RLZ und Delta der short Option -0.20! Ich will mich wohlfühlen in dem Trade, und das tue ich wieder. Die beiden Oberseiten bleiben bestehen. Es bleibt interessant wie der Trade ausgeht, einiges spricht aber für einen Gewinner.

Update 23.10.2014: Der erste Spread auf der Oberseite wird heute mit 116USD Gewinn geschlossen. Der tiefere Spread läuft weiter.

Update 28.10.2014: Wow! Das war ein elendslanger Trade. Und obwohl die ursprüngliche Idee nicht aufging, bleibt ein Plus von 158USD. Der große Trend hat sich mal wieder durchgesetzt.